Definition von circadianen Rhythmen

Die Chronobiologie ist ein Zweig der Biologie, der circadiane Rhythmen erforscht, das heißt die Biohythmen, die sich über einen Zyklus von 24 Stunden verändern.

Die beiden Arten von circadianen Rhythmen:

- Physiologische Rhythmen: Schlaf-Wach-Rhythmus, Körpertemperatur etc.
- Biorhythmen: Melatonin, Cortisol, Wachstumshormone.

Diese verschiedenen Rhythmen sind alle miteinander synchronisiert und werden von unserer biologischen Uhr gesteuert, die sich in den supchiasmatischen Kernen befindet, die wiederum im Hypothalamus in unserem Gehirn untergebracht sind.

Die biologische Uhr basiert auf drei Synchronisatoren:

1. Melatonin, auch „Schlafhormon“ genannt, das von der Hypophyse (die Informationen über den Wechsel von Tag und Nacht weitergibt) ausgeschüttet wird und den Körper mit seiner Umgebung „synchronisiert“.
2. Licht (Wechsel Nach/Tag), wenn es von den Augenrezeptoren in einer ausreichenden Menge empfangen wird und wenn es aus guten Wellenlängen besteht (blaues Licht).
3. Schließlich dienen soziale Faktoren (Familienleben, Freizeit, Sport usw.) auch als Synchronisatoren.

Der wichtigste circadiane Rhythmus ist der  Schlaf-Wach-Wechsel, aber es gibt noch andere Rhythmen, die sich im Laufe eines Tages ändern: die Körpertemperatur, unser Cortisolspiegel, die Melatoninausschüttung etc.

Der Körper möchte immer ein zeitliches Gleichgewicht zwischen sich und der Außenwelt aufrechterhalten. Wenn unsere interne Uhr nicht mehr mit der tatsächlichen Zeit synchronisiert ist, kommt es zu einem Krankheitszustand, dessen Hauptsymptome Schlafprobleme, Aufwachprobleme und Stimmungsschwankungen sind.

Entdecken Sie, wie circadiane Rhythmen funktionieren,

mit Roland Pec, Schlafexperte und Chronotherapeut